Es heißt, in Irland gäbe es viele Bezeichnungen für das Wort grün. Das hat seine Richtigkeit, denn wer schon einmal die Insel im Atlantik besucht hat, kann allerlei Grüntöne entdecken: dunkles Grün der Bäume, schattiges Grün der Moore, saftiges Grün der Wiesen, zartes Grün der Farne. Es heißt auch, in Irland würde es ständig regnen, dieses Vorurteil lässt sich jedoch nicht bestätigen. Aufgrund der Insellage regnet es zwar oft, aber der Wind treibt die Wolken schnell weiter, so dass lange andauernde Regenfälle selten sind.
Irland hat außer viel grün aber noch mehr zu bieten: sanfte Hügel, weite Wiesen, breite Flüsse, schroffe Küsten, steile Klippen und versteckte Buchten, jede Menge wildromantische Plätze. Aber nicht nur Naturliebhaber und Romantiker kommen auf ihre Kosten, in großen Städten wie Dublin floriert das Leben geradezu. In Dublins Strassen scheint überall Musik zu sein, nicht nur in den unzähligen Pubs, sondern auch in den Straßen, wo Straßenmusikanten an jeder Ecke aufspielen, fast so, als wäre in Irland einfach jeder schon mit einem Instrument in der Hand geboren worden.
Neben Natur und Stadt gibt es auch noch eine Vielzahl an kulturellen Objekten zu besichtigen, von imposanten Schlössern über uralte Steinkirchen bis hin zu Skulpturen aus früheren Zeiten, wie Steinkreise oder keltische Symbole. Die Gastfreundschaft der Iren muss man einfach einmal erlebt haben. Geht man in Irland in einen Pub setzt man sich nicht an den Tisch, der gerade frei ist, sondern auf jeden Fall an denjenigen, an dem schon einer sitzt. Zusammen kann man dann auch besser mit dem köstlichen Bier anstoßen, für das das Land berühmt ist.
Autor: Safina
Bildquelle: © Mathias Klingner / Pixelio
